Der ältere Hund

 

Alter ist keine Krankheit!

Genau wie bei alten Menschen muss sich die ganze Familie allerdings auf Veränderungen einstellen. In dieser Lebensphase sind vermehrt Verständnis und Geduld gefragt.

Die Lebenserwartung unserer Hunde ist rassebedingt recht unterschiedlich. Als Faustregel kann man sagen, dass die großen Rassen eine geringere Lebenserwartung haben als die kleineren. So sind Doggen schon mit ca. 8 Jahren sehr alt, wogegen Dackel oder Terrier durchaus 18 Jahre erreichen können.

Die ersten Veränderungen sind schleichend:

Sein Schlafbedürfnis steigt, manchmal kommt er nicht mehr so schnell hoch, braucht etwas länger, um "in die Gänge" zu kommen. Die Ursache hierfür ist eine allgemeine Schwächung der Muskulatur und des Bindegewebes. 

Die Leistung der Sinnesorgane lässt nach, er kann nicht mehr so gut sehen oder hören. Manche leiden auch an Orientierungsschwäche, und das verunsichert sie stark. Jetzt braucht er unbedingt deine Hilfe und dein Verständnis. Du erkennst es daran, dass er anhänglicher wird.

Ganz besonders ist im Alter auf die Zahngesundheit zu achten, denn Zähne können arge und vor allem schmerzhafte Probleme verusachen. Oft bemerkst du nur, dass er nicht mehr so gern frisst.

Eine altersgerechte Ernährung ist jetzt sehr hilfreich, weil auch das Verdauungssystem altert. Leicht verdauliche Kost erhöht die Verwertbarkeit, und zusätzliche Vitamine und Mineralien bauen auf. Das ist wichtig, weil der Stoffwechsel sich verlangsamt und dann nicht alle Inhaltsstoffe der Nahrung verwerten kann.

Bei vielen Problemen helfen unsere alten Hausmittelchen über die Anfangsbeschwerden sehr gut hinweg.