Dante

 

Gerade noch rechtzeitig bevor ich meinen Collie-Welpen adoptierte, lernte ich Gabi kennen. Natürlich kamen wir auch über Hunde ins Gespräch, und angesichts der Vorfreude auf meinen soeben erst geborenen Welpen, den ich - wie bei mir üblich - nach astrologischen Kriterien ausgewählt hatte, ließ ich mich hinsichtlich optimaler Ernährung gern und bis ins Detail hinein beraten. Parallel dazu las ich das seitens Gabi empfohlene Buch „Katzen würden Mäuse kaufen – Schwarzbuch Tierfutter“ von Hans-Ulrich Grimm. Dabei erschloss sich mir eine völlig neue Welt.

Dante, mein „Neuer“, der sich zu jener Zeit noch bei seiner Mutter im ostfriesischen Aurich befand, war nicht mein erster Collie, sondern mein vierter. Bei seinen Vorgängern war mir überhaupt nicht in den Sinn gekommen, ich könne sie mit Industrienahrung schlecht oder sogar mangelernähren! Grundsätzlich hatte ich neben Fleisch nämlich ausschließlich Trocken- und Dosenfutter der Nobelmarken gekauft!

Gabis Argumente, Tipps und vor allem auch das Erscheinungsbild ihrer eigenen Hunde machten mir Mut, Neuland zu betreten. Schließlich wollte ich nur das Allerbeste für meinen neuen Lebenskameraden. Von seinem Züchter her war mir natürlich deren bevorzugtes Welpenaufzuchtfutter empfohlen worden, von dem ich bei der Abholung meines Welpen auch noch eine Ration für  ca. 14 Tage mitbekam.

Aber ich war längst überzeugt und wagte es! Ein neun Wochen alter Welpe benötigt drei Mahlzeiten pro Tag bis zu einem Lebensalter von 6 Monaten. Jeder dieser drei täglichen Mahlzeiten fügte ich in den ersten Tagen noch etwas von dem mitgegebenen Trockenfutter bei, ließ es jedoch schon weg, bevor es aufgebraucht war. Denn etwas ganz Wunderbares geschah: mein Hundebaby vertrug das neue Futter bestens, und entlang seiner Wirbelsäule und zunächst nur dort, hatte sich im Deckhaar ein hochglänzender Streifen gebildet, der absolut „gesund“ aussah, bis allmählich das gesamte Deckhaar meines Welpen glänzte.

Dante wuchs prächtig heran und zeigte dabei niemals die während der Wachstumsphase bei Welpen oft zu beobachtenden unproportionalen Wachstumsschübe, sondern entwickelte sich gleichmäßig und stetig zu einem Prachtburschen. Bereits in diesen frühen Phasen konnte ich Entwicklungsunterschiede hinsichtlich seiner Vorgänger beobachten, die aus derselben Blutlinie wie Dante stammten. Von der Abstammung her konnten die deutlich zu bemerkenden Vorteile also nicht herrühren.

Dante ist ein gesunder, lebensfroher Hund, vom Wesen her ausgeglichen und aufgeschlossen, in keiner Lebenssituation zeigt er Angst. Seine Augen glänzen, sein von Glanz, Struktur und Üppigkeit her bildschönes Fell ist eine Augenweide! Natürlich bin ich nie wieder von dieser gesunden Ernährungsform abgewichen, sondern ziehe sie konsequent durch. Täglich gibt es zwei Mahlzeiten aus Fleisch plus püriertem Gemüse, Kartoffeln oder Vollkornnudeln, mit einem Zusatz von wenig bestem Leinöl in Bio-Qualität und Algenmehl. Im Gegensatz zum Haarkleid seiner Vorgänger fühlt sich Dantes Fell „trocken“ an, d.h. es ist nicht schmierig, wenn man darüberstreicht und hinterlässt keine nach Chemie riechenden Rückstände auf der Haut der streichelnden Hand. Dante bekommt seine gesunde Ernährung nach wie vor bestens, er isst mit gutem Appetit. Durchfälle sind eine Ausnahmeerscheinung und Blähungen treten im Gegensatz zur Fütterung mit Industrienahrung überhaupt nicht auf.

Fazit: Diese gesunde Ernährungsweise ganz ohne industrielles Futter kann ich jedem Hundehalter nur empfehlen. Würde man meinen Dante in seiner charismatischen Art und Weise „live“ erleben, würden sich all diese Worte erübrigen.

Danke!

 

 

 

 

 

Fresena's Il Mio Dante

Fotos: hh

 

 

Hannah Huber, Hamburg