- Stille hören -

 

 

 

Meditation

 

Wenn wir an Meditation denken, sehen wir gleich einen in weiße oder orange Tücher gehüllten Mönch sitzend in sich versunken. Doch so weit ist die Meditation von unserer westlichen Welt gar nicht entfernt. In der frühchristlichen Geschichte war die Meditation normale Praxis der Ordensleute, bis die katholische Kirche diese doch sehr privaten, nicht kontrollierbaren Praktiken verdrängte.

Viele Studien belegen, dass die Meditation bei stressbedingten Erkrankungen eine heilende Wirkung hat. So wird der Blutdruck normalisiert, Herz- und Kreislaufbeschwerden gelindert und Depressionen und Magengeschwüre günstig beeinflusst.

Die allerwichtigste Wirkung der Meditation ist aber die Besinnung auf unser Innerstes. Sie bringt unsere Gedanken zur Ruhe, bringt Ordnung und Struktur in unser Leben.

 

"Nur im ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne"      Buddha

 

Erst wenn Gedanken und Gefühle in absoluter Ruhe sind, dann ist die Seele offen für den Kontakt mit anderen Seelen. Es ist eine besondere Art der Verständigung, man muss sie selbst erlebt haben. Jede Beschreibung kann nur ein kläglicher Veruch sein, zu erklären, was da passiert.

 

Immer wieder, wenn ich jemanden auf die Wichtigkeit der täglichen Ruhephasen, der Meditation hinweise, bekomme ich zu hören: "Ich kann nicht meditieren, meine Gedanken spuken wirr durcheinander, ich kann mich einfach nicht konzentrieren." Aber genau das ist doch der Sinn einer Meditation, die Gedanken zu minimieren und in eine von dir selbst bestimmte Richtung zu lenken.