Frühjahrszeit - Zeit für Entgiftung

 

Das Frühjahr steht vor der Tür. Jetzt hat sich der Winter hoffentlich endgültig versabschiedet, und viele Pflanzen stellen sich schon auf die neue Vegetationsphase ein.

Damit kommt auch die Zeit des Frühjahrsputzes, äußerlich und auch innerlich. Die Natur ist bekanntlich perfekt. Zu jeder Jahreszeit schenkt sie uns die Pflanzen, die der Organismus gerade benötigt. Jetzt sind es z.B. Löwenzahn, das Gänseblümchen oder Vogelmiere, die die Schlacken des Winters ausleiten und den Körper stärken. Jeder Spaziergang gibt uns Hundehaltern die Möglichkeit, davon zu profitieren.

 

  Der Löwenzahn

 

Die frischen Blätter, auf dem täglichen Spaziergang gesammelt und kleingehackt unters Futter gemischt, reinigen den Darm und stärken die Leber. Und das tollste ist, sie kosten nichts... Übrigens eignen sie sich auch für unseren Salat, einfach mal probieren.

 

   Das Gänseblümchen

 

 

Die Vogelmiere wird oft unterschätzt, aber ich konnte mich von ihrer wirklichen Bedeutung einmal sehr eindrucksvoll überzeugen. Unsere Kaninchenmama ist nämlich plötzlich gestorben, als die Kleinen noch sehr jung waren, sie hinterließ 9 Babies. Wir wollten sie nicht aufgeben und haben es tatsächlich geschafft, 5 von ihnen dank der zarten Blättchen der Vogelmiere aufzuziehen.

 

Die Vogelmiere ganz aktuell

 

 

 

                     Und noch einmal:  

 

Auf diesem Foto kann man wunderbar ihre herzförmigen Blättchen erkennen.


Die ersten Brennesseln sprießen schon ganz zaghaft, sie liefern die wertvolle Kieselsäure. Gundermann und Gänseblümchen, Spitz- und Breitwegerich und die zarten Blättchen vom Giersch kommen auch schon hervor.

 

Es lohnt sich, wenn man die Augen auf macht für die Schönheit und die Hilfe aus der Natur.

 

 


 

 

 

 

"Sei du die Veränderung,

die du dir wünscht für diese Welt"

(Mahatma Gandhi)

 

Zeitenwende

 

Es dürfte inzwischen allgemein bekannt sein, dass das Fischezeitalter an Einfluss verliert, und wir uns nun im Wandel zum Wassermannzeitalter befinden. Wie alle Veränderungen, geht auch dieser Wechsel nicht so leicht vonstatten. Alte Strukturen kämpfen ums Überleben, neue Tendenzen versuchen zaghaft, sich durchsetzen.

Sehr deutlich wird dieser Prozess in den weltweit auftretenden Konflikten. Verstrickungen und Korruption werden aufgedeckt, und es wird immer schwerer, Geheimnisse, die der Öffentlichkeit vorenthalten werden sollen,  zu bewahren. Nicht nur im großen Weltgeschehen lässt sich das beobachten, auch im ganz privaten Umfeld treten sie auf.

Schaut man aber mal genauer hin, so ist auch die neue Zeit schon deutlich sichtbar. Immer mehr Menschen bemühen sich darum, nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen. Sie haben erkannt, worauf es ankommt und setzen sich für ihre Ziele ein. Es entstehen Bewegungen, die sich um die Gesundheit der Böden kümmern, andere wollen ihre Recourcen teilen, und wieder andere ernähren sich völlig ohne tierische Produkte. Es ist vor allem die Jugend, die sich mit diesen Idealen identifiziert. Viele Zeitgenossen haben begriffen, worauf es ankommt: Nämlich verantwortungsvoll mit unserer Erde und ihren Bewohnern umzugehen. Die tollen spontanen "Flashmobs" sind einfach beeindruckend. In dem Zusammenhang denke ich auch an das "urban gardening". Das Internet bietet heute so fantastische Möglichkeiten, weltweit Ideen zu verbreiten.

Gibt es irgendwo auf der Welt eine Krise wie Erdbeben, Überschwemmungen oder andere Unglücke, so sind gleich viele Menschen bereit, selbstlos zu helfen. Das zeigt auch, wie viel gutes Potential in jedem Einzelnen steckt.

 

Viele resignieren aber und glauben:

 

Die s.g. "Kleinen Leute" haben zu wenig Einfluss!

Was soll ein Einzelner schon ausrichten?

Ich bin doch zu unbedeutend!

 

Dazu hat der Dalai Lama etwas sehr Schönes gesagt: "Versuche mal, gemeinsam mit einer kleinen Mücke im Zimmer einzuschlafen."

 

Wenn eine Firma ein Produkt auf den Markt bringt, erhofft sie sich satte Gewinne. Das ist die Chance für jeden einzelnen Verbraucher, das Produkt zu bewerten, und falls es nicht reell produziert wird oder nicht erwünschte Inhaltsstoffe hat, einfach vom Kauf abzusehen. Das wiederum zwingt die Wirtschaft, offener und ehrlicher mit den Verbrauchern umzugehen und ihre Vorgehensweise zu überdenken.

Fordern wir von den Wirtschaftsbossen und Politikern Ehrlichkeit und Offenheit, müssen selbstverständlich auch wir entsprechend handeln. Die vielen kleinen Hässlichkeiten, Anfeindungen, Beschimpfungen und hinterlistigen Intrigen, die uns im täglichen Leben wie auch im Internet begegnen, heizen negative Stimmungen nur auf.

Viele Menschen geben ihren Tieren sehr viel Liebe. Warum ist das eigentlich so? Tiere leben im Hier und Jetzt. Sie kennen keine Lügen oder Hinterhältigkeiten und lieben uns so  wie wir sind. Das ist es, was wir an ihnen so sehr schätzen. Nur warum können wir nicht unsere Mitmenschen genauso lieben? Überlegen wir doch auch mal, welches Vorbild wir unseren Kindern geben.